Park Butte-Chapeau-Rouge (Le parc de la Butte-du-Chapeau-Rouge) in Paris

Sehenswürdigkeiten

Butte-Chapeau-Rouge (Le parc de la Butte-du-Chapeau-Rouge) ist nicht so berühmt wie sein nächster Nachbar Butte Chaumont. Und doch lohnt es sich, hierher zu kommen, um an Konzerten, Festivals und Sportwettkämpfen teilzunehmen oder einfach nur die schöne Landschaft zu bewundern und am Brunnen zu entspannen.

Zeitliche Meilensteine

Auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auf dem Gelände des modernen, gepflegten Buttes-Chapeau-Rouge, an den Hängen eines Hügels in den östlichen Vororten der Hauptstadt, befanden sich die amerikanischen Steinbrüche, die sich bis zur Ebene von Pré-Saint-Gervais erstreckten. Der gewonnene Gips war für den Export in die Länder Nordamerikas bestimmt, daher wurde diesen Steinbrüchen dieser Name zugeordnet.

Am Vorabend des Ersten Weltkriegs versammelten sich hier Pazifisten und linke Arbeiter zu Massenkundgebungen, um den feurigen Reden des Sozialisten Jean Jaurès zu lauschen. An die Schrecken des Krieges erinnerten die teilweise noch erhaltenen Befestigungsanlagen aus dem 19. Jahrhundert. Regierung von Louis-Adolphe Thiers.

Nach Schließung der Steinbrüche beschloss die Kreisverwaltung, dieses Areal nicht zu erschließen, sondern in einen öffentlichen Park mit einer Fläche von 4,7 Hektar umzuwandeln. Die Entwicklung des Landschaftsprojekts wurde einem der Co-Autoren anvertraut Palast von Chaillot Architekt Leon Azema.

Spiel der Natur und Fantasie

Die Eröffnung des Stadtparks Buttes-Chapeau-Rouge erfolgte kurz vor dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1938. Die neue Grünanlage wurde im charakteristischen neoklassizistischen Stil der 1930er Jahre mit klar strukturierter Landschaftsgestaltung und symmetrischer Raumorganisation gestaltet. Der neue Park erhielt seinen Namen von der nahe gelegenen Taverne Chapeau Rouge, die bei einfachen Arbeitern beliebt war.

Eingangstore, mehrere Pavillons und Pavillons, ein Brunnen und Terrassen sind der Gesamtidee untergeordnet und haben monumentale Formen. Bei der Verbesserung des Butte-Chapeau-Rouge-Parks wurden Ziegel, Pflastersteine, Kies, Stahlbetonkonstruktionen und Kalksteinverkleidungen verwendet, die in der Landschaftsarchitektur der Vorkriegszeit beliebt waren. Die allgemeine Zusammensetzung des Parks erlaubt es uns, ihn heute als ein kleines Museum der Landschaftsarchitektur der 1930er Jahre zu betrachten.

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Die Alleen des Parks Butte Chapeau Rouge sind zwischen drei großen Rasenflächen, Heidedickichten und Blumenbeeten angelegt, die in verschiedenen Teilen davon verstreut sind. Von den Terrassen und dem Belvedere des Parks eröffnet sich ein Panorama auf die östlichen Viertel der Hauptstadt.

In Butte-Chapeau-Rouge werden viele für Europa exotische Bäume und Pflanzen gepflanzt. Hier finden Sie einen Tulpenbaum, einen kalifornischen Mammutbaum, eine sibirische Ulme und eine fernöstliche Maulbeere. Besonders hervorzuheben sind unter ihnen die weinende Sophora und der „Baum mit vierzig Kronen“ Ginkgo biloba.

Die Kunst des Entspannens

2017 wurde im Park ein Kinderspielplatz mit Turngeräten und Attraktionen neu errichtet. Darüber hinaus sind zwei Sandkästen für jüngere Kinder ausgestattet und Tischtennisplatten für Erwachsene aufgestellt. Für eine lange Erholung im Schoß der Natur gibt es Brunnen mit Trinkwasser und Toilettenräumen.

Butte-Chapeau-Rouge wird oft zum Schauplatz kultureller Massenveranstaltungen. Seit mehreren Jahren in Folge investiert das Paris Quartier d'Eté in Open-Air-Konzerte im Park. Auch Langlauf- und Orientierungslauf-Wettkämpfe werden hier ausgetragen.

Auf den grünen Wiesen des Parks findet seit einigen Jahren am Ende des Sommers das Kurzfilmfestival Silhouette statt. Innerhalb von 10 Tagen nehmen bis zu 50 Filme an seinem Wettbewerbsprogramm teil.

Im Park Buttes-Chapeau-Rouge gibt es mehrere Gartenstatuen und Denkmäler. Bereits unmittelbar nach der Eröffnung des Parks im Jahr 1938 erschien in seiner Gasse eine skulpturale Komposition von Pierre Travers „Zwei Frauen und ein Kind“, die jedoch manchmal ganz anders genannt wird - „Junger Bacchus“. Gleichzeitig wurde auch ein monumentaler Brunnen mit einer Eva-Statue errichtet, die vom Bildhauer Raymond Couvenès geschaffen wurde.

Viele Jahre später, im Jahr 1995, erschien im Park ein von Eugene Doden entworfenes Denkmal zur Erinnerung an die Kharkis, die Araber, die im Algerienkrieg an der Seite Frankreichs kämpften. Jedes Jahr am 12. Mai findet an seinem Fuß eine Trauerfeier statt, an der Jugendliche und Veteranen teilnehmen.

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Anreise

Adresse: 5 Avenue Debidour, Paris 75019
U-Bahn: Pre-Saint-Gervais, Donau
Bus: Lycee Diderot
Arbeitszeit: 7: 00-21: 30

Quelle
INFO-MANIAK
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