Galerie Claude Samuel in Paris

Museen und Galerien

Die 1994 gegründete Galerie Claude Samuel befindet sich in einem sehr ungewöhnlichen Gebäude in Paris – im zentralen Teil des Viaduct des Arts, unweit der Place de la Bastille. Seine zwei Hallen mit einer Fläche von 30 m2 und 26 m²2 befinden sich auf verschiedenen Etagen, die durch einen schmalen Korridor und eine kleine Treppe verbunden sind.

Massive Deckengewölbe, die raue Textur der Wände aus unverputzten Ziegeln und ein riesiges bogenförmiges Fenster, das die gesamte Fassade überspannt, verleihen den Innenräumen des Ausstellungsraums Ungewöhnlichkeit. Der dunkle Steinboden kontrastiert farblich mit der hellen Dekoration der Wände und den quadratischen Säulen, die die Decke tragen.

Das ganze Jahr über bleibt die Galerie Claude Samuel Ort für Debatten zu aktuellen Themen der Entwicklung zeitgenössischer Kunst, Konzerte, Themenabende, Filmvorführungen, Vorträge und Seminare. Fast jeden Monat wird das Thema der Ausstellungen der Ausstellungshallen aktualisiert oder mit neuen Kunstwerken ergänzt.

In der originellen und intimen Atmosphäre der Galerie werden häufig Beispiele künstlerischer Fotografie gezeigt. Die gleichen Möglichkeiten werden jedoch Künstlern und Bildhauern aus Frankreich und dem Ausland geboten.

Die Mitarbeiter der Galerie Claude Samuel sind bestrebt, allen Besuchern neue Talente im Bereich der bildenden Kunst vorzustellen. Sie bieten Kunsthändlern und Sammlern eine breite und außergewöhnliche Auswahl an kreativen Arbeiten von Dutzenden von Künstlern, Grafikern, Bildhauern und Fotografen, die mit der Galerie zusammenarbeiten.

Die surrealen fotografischen Bilder von Vasco Ascolini spiegeln die Essenz der inneren Situation wider, die das Bild jedes Objekts erzeugt. Seine Arbeiten erforschen die Geschichte der Avantgarde und erzählen von ihrem Erbe.

Jedes Foto, das von Elena Lyakir mit der Methode der Synthese von Realität und Symbolik aufgenommen wurde, ist eine poetische und komplexe Metapher menschlicher Emotionen. Der Autor teilt mit dem Betrachter in seinen Werken die eigentümliche Schönheit kontemplativer Melancholie und Nostalgie. Ihre Hauptaufgabe sieht sie in der Aufweichung und Überwindung der Realität und nutzt dafür alle Möglichkeiten der Fotografie, der Abstraktion und der grafischen Zeichnung.

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In einer Einzelausstellung präsentierte Pierre Manet eine Reihe seiner Werke Luxure & Voluptés, die sich der kreativen Auseinandersetzung mit der Welt der Pariser Bordelle der 1920er und 1930er Jahre widmeten. In sanften und sinnlichen Tönen versucht er, Ambivalenz zu vermitteln, eine Dichotomie zwischen der Schönheit dieses Ortes, der Plastizität, dem Licht und der Verlegenheit posierender Models, die das Gefühl des Unbehagens verstärken.

Der Schlüsselmoment in den Arbeiten von Massimiliano Maraffa war die Untersuchung der Grenzen zwischen dem Realen und dem Plausiblen. Der Zweifel steht im Mittelpunkt seiner Arbeit, weshalb er bevorzugt instabile Bilder aus einzelnen Bruchstücken der Alltagsrealität kreiert.

Die Dynamik und der Eklektizismus des in der Galerie Claude Samuel stattfindenden Ausstellungsprozesses, der Reichtum an verschiedenen Formen der kulturellen Aktivität sind eine zuverlässige Garantie für die Stabilität und das ständige Interesse der Kunstliebhaber an dieser kleinen Galerie.

Anreise

Adresse: 69 Avenue Daumesnil, Paris 75012
Telefon: +33 1 53 17 01 11
Website: claude-samuel.com
U-Bahn: Ledru-Rollin, Gare de Lyon
RER-Zug: Gare de Lyon
Bus: Daumesnil - Diderot
Öffnungszeiten: 10: 00-16: 00

Quelle
INFO-MANIAK
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