Folia-Galerie in Paris

Museen und Galerien

Die Kunstgalerie Galerie Folia öffnete erst vor wenigen Jahren ihre Pforten. 2016 mietete der Gründer, der Fotograf Robert Folio, für sie einen Raum im bekannten Kultur- und Kreativzentrum von Paris, dem Viertel Saint-Germain-des-Prés.

Seine Aufgabe sah er darin, einen multifunktionalen Raum zu schaffen, der genug Platz für Fotoausstellungen, Präsentationen, Konferenzen, Vernissagen moderner Malerei und Grafik bietet. Von R. Folio organisierte Round Tables finden in freundlicher und gemütlicher Atmosphäre in einem originellen Format statt und bringen Künstler, Autoren, Philosophen und Galeriebesucher zusammen.

Neben einem bedeutenden Ausstellungsraum verfügt die Galerie Folia über eine hervorragende Bibliothek mit Kunstpublikationen. Eine große Auswahl an Monografien, Albenkatalogen und Zeitschriften bringt die beiden Kunstwelten näher zusammen.

In kurzer Zeit veranstaltete die Galerie 15 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, von denen die meisten der Kunst der Fotografie gewidmet waren. In seinen Sälen präsentierten so anerkannte Meister wie Daido Moriyama, Denis Roche, Alexander Chekmenev, Vincent Perez und Henri Cartier Bresson ihre Werke.

Auf Augenhöhe mit ihnen spiegelte sich hier die Arbeit der in der breiten Öffentlichkeit weniger bekannten Fotografen Patrick Tournebo, Nils Ackermann, Julien Chasal, die sich stellvertretend für unterschiedliche Kulturen und Gesellschaftsschichten zusammenschlossen, um ihre Vision von zu präsentieren die Welt für den Betrachter.

Maurice Schobinger fotografiert seit vielen Jahren gekonnt Natur- und Stadtlandschaften. Die Originalität seiner Werke wird durch die innovative Technik der Übertragung des Lichtspiels erreicht, die er 1988 entwickelt hat. Die Galerie stellte seine Fotoserie aus, die den tragischen Seiten der Geschichte Wolgograds während des Zweiten Weltkriegs gewidmet war.

Ein Klassiker der Fotografie des 20. Jahrhunderts A. Cartier-Bresson arbeitete viel in entlegenen Ecken der Erde. Seine fotografischen Studien aus Mexiko, Indien, China, Indonesien spiegelten den Alltag und bedeutende Ereignisse in der Geschichte dieser Länder wider. Die Ausstellung der Galerie der von ihm geschaffenen fotografischen Porträts von Schriftstellern und Künstlern war ein bemerkenswertes Ereignis in der kurzen Geschichte der Galerie Folia.

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Armut und Elend sind traditionell die Sujets der Schwarz-Weiß-Fotografien von Sir Don McCullin. Eine besondere Alternative zu den Szenen des menschlichen Dramas in seiner Arbeit war das Interesse an der Schönheit der Natur, unberührt vom zerstörerischen Einfluss der Zivilisation, Ecken der Erde. Ein mutiger Experimentator, der französisch-marokkanische Fotokünstler Mustafa Azerual, präsentierte in seiner Einzelausstellung Ellios in der Galerie Folia im Frühjahr 2018 seine kreativen Erkundungen der Sonne als Hauptlichtquelle und der Metamorphosen der Beleuchtung im Atlasgebirge.

Der Erfolg der Ausstellungstätigkeit der jungen Pariser Galerie fand schnell Anerkennung bei Sammlern, Künstlern, Kunsthistorikern und Kunsthistorikern. Eine klare Bestätigung dafür war die Durchführung der renommierten Preisverleihung des Camera Clara Photo Prize 2018 für Fotokünstler im Jahr 2017 in der Galerie Folia in Anwesenheit ihrer Gründerin Josephine Moreno und der Präsidentin der Grésigny Foundation, Audrey Bazin.

Anreise

Adresse: 13 Rue de l’Abbaye, Paris 75006
Telefon: +33 1 42 03 21 83
Website: www.galerie-folia.fr
U-Bahn: Mabillon
Bus: Saint-Germain-des-Prés
Öffnungszeiten: 13: 00-19: 00

Quelle
INFO-MANIAK
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